Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

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altstadtsume
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Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von altstadtsume » 03.09.2014, 22:48

Liebe Vereinsmitglieder,

nach der ganzen Diskussion um die 2m-Regelung und die angeblichen Konflikte im Wald gabe es, wie bereits bei der letzten Mitgliederversammlung angekündigt, Ende Juli einen großen Runden Tisch im Rathaus mit vielen Beteiligten zum Thema Mountainbiken in Heidelberg. Unser Verein vertritt hier zusammen mit dem DAV die Mountainbiker. Heute gab es ein weiteres, sehr konstruktives und positives Gespräch im kleineren Kreis, wo verschiedene Ideen diskutiert wurden.
Es ist jetzt an uns, sich zu überlegen, was wir als Verein wollen und wie man das Ganze umsetzen kann. Mit anderen Worten das Thema Flowtrail wird konkreter :cheers:
Dazu würde ich gerne eine kleine Arbeitsgruppe gründen, die sich Gedanken hierzu macht und diese Ideen beim nächsten Runden Tisch im Rathaus Ende des Jahres vorstellt. Parallel dazu werden wir uns auch mit dem DAV und anderen MTB-Interessensgruppen abstimmen. Das Alles wird zwar sicherlich ein langer und schwieriger Weg, aber das sind wir ja inzwischen gewohnt. :wink:
Wer bei einer solchen Arbeitsgruppe mitmachen möchte, einfach hier Bescheid geben, dann machen wir zeitnah einen Termin aus und setzen uns zusammen. :dafuer

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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Guru » 03.09.2014, 22:50

:thumbup:
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Günt
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Günt » 03.09.2014, 23:33

Schön! :thumbup:
Rogggnroul is kein Ponyhof!

FreeR1D3R
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von FreeR1D3R » 04.09.2014, 06:49

Ich bin dabei :thumbup:

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GravityPixel
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von GravityPixel » 04.09.2014, 11:07

:dafuer ich bin auch dabei!

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S1Enthusiast
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von S1Enthusiast » 05.09.2014, 19:54

Ich habe ja bereits Miltenberg und Stromberg unter die Stollen genommen und sowas ähnliches hier in HD wäre natürlich toll.
:salute:

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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Guru » 07.09.2014, 00:00

altstadtsume hat geschrieben:Liebe Vereinsmitglieder,

nach der ganzen Diskussion um die 2m-Regelung und die angeblichen Konflikte im Wald gabe es, wie bereits bei der letzten Mitgliederversammlung angekündigt, Ende Juli einen großen Runden Tisch im Rathaus mit vielen Beteiligten zum Thema Mountainbiken in Heidelberg. Unser Verein vertritt hier zusammen mit dem DAV die Mountainbiker. Heute gab es ein weiteres, sehr konstruktives und positives Gespräch im kleineren Kreis, wo verschiedene Ideen diskutiert wurden.
Es ist jetzt an uns, sich zu überlegen, was wir als Verein wollen und wie man das Ganze umsetzen kann. Mit anderen Worten das Thema Flowtrail wird konkreter :cheers:
Dazu würde ich gerne eine kleine Arbeitsgruppe gründen, die sich Gedanken hierzu macht und diese Ideen beim nächsten Runden Tisch im Rathaus Ende des Jahres vorstellt. Parallel dazu werden wir uns auch mit dem DAV und anderen MTB-Interessensgruppen abstimmen. Das Alles wird zwar sicherlich ein langer und schwieriger Weg, aber das sind wir ja inzwischen gewohnt. :wink:
Wer bei einer solchen Arbeitsgruppe mitmachen möchte, einfach hier Bescheid geben, dann machen wir zeitnah einen Termin aus und setzen uns zusammen. :dafuer

Meine Idee zu dem Thema!

Alle Trails werden aufgemacht und sind legal befahrbar! Wanderwege sind tabu und als diese gekennzeichnet!

Des weiteren werden 4 bis 5 Strecken geschaffen!

1.) Unsere DH Strecke bekommt einen Vertrag der keine Übergangslösung mehr darstellt!

2.) Es wird eine Freeridestrecke eingerichtet, mit Drops.... Nordshoregedöhns u.s.w... was ist daran verwerflich im Wald Holz zu verbauen :?:

3.) Ein/Zwei Flowtrail´s müssen her. Am besten einen auf dem KS und einen am WS.

4.) Ein XC Rundkurs, am besten einer auf dem sich die Typen die Seele aus dem Leib Baiken können.

Das ganze kann der Verein natürlich nicht finanziell stemmen , deshalb sollte die Stadt erkennen das wir nur helfen wollen und uns unterstützen!

5.) alle Strecken sind für lau befahrbar.

:wave:
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evenfast
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von evenfast » 08.09.2014, 09:45

:thumbup: Guru's Vorschlag ist top :dafuer
So würde ich das auch gerne sehen

Schuetzendorf
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Schuetzendorf » 08.09.2014, 20:16

Ich persönlich halte wenig vom Entfall der 2-Meter-Regel bzw. vom Entfall der entsprechenden Regelung in Rheinland-Pfalz. Wenn man die Regel aufhebt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis beliebte Abfahrten wieder explizit gesperrt werden. Vor allem: Nur, wenn man etwas aufgibt kann man etwas fordern, in diesem Fall ein Flowtrail oder Endurolinien. Wenn man das bestehende Wegenetz als Uphill nutzt und die bisher illegalen Strecken als legale Abfahrten ausweist, fordert man letztendlich wenig neues Terrain und bietet eine Regulierung an. So gesehen ist der Ansatz realistisch und aus meiner Sicht "alternativlos". Also: TOP!

Letztendlich wird es wichtig sein, eine Haltung als Verein zu haben: Trailcenter ODER Entfall der 2-Meter Regel als Ziel. Was denkt ihr?

osama
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von osama » 08.09.2014, 20:53

Also die fünf Punkte vom Guru würde ich so erstmal unterschreiben.

Die Gedanken von Schützi sind ein wenig weiter gedacht (sehr guter Einwand mit den eventuellen Sperrungen)
das hat schon was von Politikwissenschaft :lol:

Tja so wäre ich wohl abschliesend für Trail-Center
... weil bis die 2-Meter regel kippt bin ich wohl grau und alt :roll:

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altstadtsume
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von altstadtsume » 08.09.2014, 22:58

Das Thema ist in der Tat sehr vielschichtig. Es ist ein Mix aus rechtlichen Fragen, politischem Willen, unklarer Finanzierung, Naturschutz und einigen weiteren Variablen. Ich wurde mich freuen, wenn ihr eure guten Ideen auch in der Arbeitsgruppe einbringen würdet, denn wir können und sollten das nicht alles im Forum diskutieren.
Die Termine der AG würde ich dann hier veröffentlichen, damit sich auch weitere interessierte Vereinsmitglieder als Zuhörer oder Ideengeber beteiligen können. :dafuer

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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Guru » 08.09.2014, 23:31

Schuetzendorf hat geschrieben:Ich persönlich halte wenig vom Entfall der 2-Meter-Regel bzw. vom Entfall der entsprechenden Regelung in Rheinland-Pfalz. Wenn man die Regel aufhebt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis beliebte Abfahrten wieder explizit gesperrt werden. Vor allem: Nur, wenn man etwas aufgibt kann man etwas fordern, in diesem Fall ein Flowtrail oder Endurolinien. Wenn man das bestehende Wegenetz als Uphill nutzt und die bisher illegalen Strecken als legale Abfahrten ausweist, fordert man letztendlich wenig neues Terrain und bietet eine Regulierung an. So gesehen ist der Ansatz realistisch und aus meiner Sicht "alternativlos". Also: TOP!
Hi Marc,

mir ist die 2 Meterregel eigentlich egal...da sie eh unrealistisch ist! Aber- sie ist Politisch wichtig für uns Bergradfahrer und zählt nach meiner Meinung zu den ersten schritten
die getan werden müssen um das, von mir beschriebene, Ziel zu erreichen.
Schuetzendorf hat geschrieben: Letztendlich wird es wichtig sein, eine Haltung als Verein zu haben: Trailcenter ODER Entfall der 2-Meter Regel als Ziel. Was denkt ihr?
Für mich ist es das wichtigste das der Verein eine Einheit bildet :thumbup:

osama hat geschrieben:Also die fünf Punkte vom Guru würde ich so erstmal unterschreiben.

Die Gedanken von Schützi sind ein wenig weiter gedacht (sehr guter Einwand mit den eventuellen Sperrungen)
das hat schon was von Politikwissenschaft :lol:

Tja so wäre ich wohl abschliesend für Trail-Center
... weil bis die 2-Meter regel kippt bin ich wohl grau und alt :roll:
Diesmal sollten wir alle mit ins Boot holen... auch deinen Freund vom Quadrat.

Es wäre schön wenn hier alle
Kräfte am wirken wären!

altstadtsume hat geschrieben:Das Thema ist in der Tat sehr vielschichtig. Es ist ein Mix aus rechtlichen Fragen, politischem Willen, unklarer Finanzierung, Naturschutz und einigen weiteren Variablen. Ich wurde mich freuen, wenn ihr eure guten Ideen auch in der Arbeitsgruppe einbringen würdet, denn wir können und sollten das nicht alles im Forum diskutieren.
Die Termine der AG würde ich dann hier veröffentlichen, damit sich auch weitere interessierte Vereinsmitglieder als Zuhörer oder Ideengeber beteiligen können. :dafuer
Warum sollte das nicht hier im Forum diskutiert werden? Wir sind die Basis! Eine Arbeitsgruppe bringt nichts wenn man nicht weiß was der Verein wirklich will!

Mir ist es egal ob das Forstamt hier mitliest und uns für verrückt hält :mrgreen: Mein Vorschlag entspricht der Endlösung.... die in ca. 2 Jahren den Istzustand darstellt :mrgreen:
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von altstadtsume » 09.09.2014, 09:43

Guru hat geschrieben: Warum sollte das nicht hier im Forum diskutiert werden? Wir sind die Basis! Eine Arbeitsgruppe bringt nichts wenn man nicht weiß was der Verein wirklich will!
Wie gesagt, das Problem ist sehr vielschichtig und wir würden im Forum da nicht wirklich weiter kommen :AK: Ich finde es besser in der Arbeitsgruppe zwei, drei Ideen zu erarbeiten und die dann hier zur Abstimmung zu stellen. Wozu haben wir denn sonst unsere tolle Umfragefunktion hier im Forum?! :mrgreen:

evenfast
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von evenfast » 09.09.2014, 10:02

Ich persönlich halte wenig vom Entfall der 2-Meter-Regel bzw. vom Entfall der entsprechenden Regelung in Rheinland-Pfalz. Wenn man die Regel aufhebt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis beliebte Abfahrten wieder explizit gesperrt werden. Vor allem: Nur, wenn man etwas aufgibt kann man etwas fordern, in diesem Fall ein Flowtrail oder Endurolinien. Wenn man das bestehende Wegenetz als Uphill nutzt und die bisher illegalen Strecken als legale Abfahrten ausweist, fordert man letztendlich wenig neues Terrain und bietet eine Regulierung an. So gesehen ist der Ansatz realistisch und aus meiner Sicht "alternativlos"
:thumbup: Guter Ansatz Marc, soweit hat mein Gedankengang nicht gereicht.
Im Grunde sind es ja die Strecken abwärts die gail sein müssen. :cheers:

Schuetzendorf
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Re: Die Zukunft des Mountainbikens in Heidelberg

Ungelesener Beitrag von Schuetzendorf » 09.09.2014, 17:58

@ Guru:
Mir ist die Regel auch weitgehend egal. Und ob sie bestehen bleibt, wird voraussichtlich nicht von uns oder den zuständigen lokalen Behörden entschieden.
das Thema ist ja zum Glück bei den Grünen angekommen (dank der DIMB-Petition) und wird voraussichtlich auf anderer Ebene diskutiert.

Ich denke, wir sollten unabhängig von der 2-Meter-Regel die Ziele (Flowtrail etc.) verfolgen.
So lange es die Regel gibt, können wir sagen: Es gibt kein legales und ansprechendes Angebot für uns und die anderen Bikedisziplinen.
So gesehen hilft sie uns, für separate Trails zu argumentieren. und wenn sie dann tatsächlich entfallen sollte, ist es auch gut.

Ich denke auch, die vielen illegalen Trails "helfen" uns, weil sie zeigen, wie groß der Bedarf an anspruchsvollen Strecken ist.

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